Wenn alles anders wird

Wenn alles anders wird

Verwänderung, was heißt das? - Das es ist nicht mehr so ist, wie es einmal war.

Wir sind umgezogen

Ich bin mit meiner Familie umgezogen, von Memmingen/Steinheim nach Augsburg. Es war ein langer Prozess. Noch bevor der Umzug ganz sicher war, bin ich voller Unruhe durch die alte Wohnung gegangen und habe überlegt, was alles mit muss. Dann die ersten Besuche im neuen Haus mit dem Meterstab in der Hand. Pläne wurden gemacht und wieder verworfen. Dann das lange Warten auf den Umzug. Wie oft sind wir jedes Zimmer durchgegangen, bis alles in Kisten verpackt und augemistet war. In der Nacht, bevor die Umzugswagen kamen, habe ich kaum geschlafen. Jetzt sind wir da, die Einrichtung im neuen Haus hat Gestalt angenommen. Die Erinnerung an die alte Wohnung schwinden. Die letzen Bilder, die in Erinnerung bleiben, sind nur noch leere Zimmer.

Unser Leben braucht Veränderung

Ein Tapetenwechsel tut gut sagt man. Veränderungen lassen uns kreativ werden, sie setzen neue Kräfte frei. Allerdings sind sie immer wieder durch Phasen der Unsicherheit gekennzeichnet.
Unser Leben braucht deshalb von Zeit eine Veränderung. Es war uns schon seit einigen Jahren klar, dass es so in Steinheim nicht mehr weitergehen würde. Aber wir wussten icht genau, wann und wie die Veränderung kommen würde. Wir planten auf jeden Fall noch zu bleiben, bis unser Sohn dass Abi macht.
Der Umzug hat natürlich enorme Kräfte freigesetzt. Oft haben wir bis zur Erschöpfung gearbeitet. Und es blieb natürlich die Angst und Unsicherheit, wie es wird im neuen Zuhause und ob der Umzug in Zeiten von Corona überhaupt stattfinden kann.

Die Coronakrise

Auch die Coronakrise geht mit großen Veränderungen einher. Krise bedeutet immer eine Zeit der "Enscheidung". Man weiß noch nicht, wie es ausgeht, wohin die Verändung geht. Ob sie sich zum Guten wendet, oder ins Negative abkippt.
Aber für den aufmerksamen Beobachter war es schon seit langem klar, dass es ewig so nicht weitergehen konnte. Es war nur nicht klar, woher und wodurch die Veränderung kommen würde. Ein große kriegerische Auseinandersetzung im nahen Osten oder ein atomarer Konflikt mit Nordkorea? Eine Ebolaepidemie? Ein terroristischer Anschlag mit nuklearem oder biochemischen Material? Gegen all diese möglichen Schreckenszenarien der Coronavirus weniger bedrohlich. Seine Ausbreitung lässt sich mit relativ einfachen Mitteln wie Hygiene mit Seife und Kontaktreduzierung bremsen. Was sich heute abschätzen lässt, haben wir die Ausbreitung der Epedimie zumindestens bei uns im Deutschland im Griff. In anderen Ländern mit einemweniger gut organisiertem Gesundheitswesen sieht es da leider ganz anders aus.
Die Corona- Krise bedeutet für jeden von uns eine große Veränderung. Und darin liegt die Chance. Wir haben es als Gesellschaft noch und Gott sei Dank, selbst in der Hand, was wir aus dieser Krise machen. Dass der weltweite CO2-Austoß zurückgegagen ist (der billigere Benzipreis ist dafür ein untrügliches Anzeichen), gibt zu denken. Was vorher viele Konferenzen und Absichtserklärungen nicht geschafft haben, ist einem kleinem Virus gelungen.

Karfreitag und Ostern sind Veränderung

Auch Karfreitag und Ostern bedeuten Veränderung. Rein historisch bedeutet sie die Geburtstunde des Christentums. Ohne sie hätte es das Christentum, die Kirche und das christliche Abendland nicht gegeben.
Für Jesus bedeutet es Veränderung.

Heb. 5:8 So hat er, obwohl er Gottes Sohn war, doch an dem, was er litt, Gehorsam gelernt.

So schreit es der Hebräerbrief. Was Leiden und Sterben für ihn bedeutet hat, dass können wir erahnen und es wird uns in diesen Zeit noch einemal neu bewusst. Was aber jenseits unser Erfahrung liegt, ist die Veränderung, die mit Jesus an Ostern passiert ist. Ewiges Leben über den Tod hinaus, in der Nähe Gottes.
Auch die Jünger haben eine große Veränderung erlebt. Sie hatten vor der Kreuzigung große Erwartungen an Jesus. Durch den Messias sollte alles anders werden auf dieser Erde, so dachten sie. All diese Erwartungen wurden dann zunächst bitter enttäuscht, als sie sehen mussten, dass Ihr Meister gefangengenommen, verurteilt und gekreuzigt wurde. Sie selbst waren ohnmächtig, hilflos und verwirrt. So wie Petrus, der auf ganzer Linie versagte, als er Jesus dreimal verleugnete. Es war für die Jünger die größe anzunehmende Katastrophe (GAU), was da passierte.
Hier setzt nun Ostern ein. Ostern brachte die Veränderung. Karfreitag war das Ende, Ostern der Neuanfang.
Gerade deshalb ist Ostern jetzt so wichtig. Egal, ob sie nun an die metaphysischen Auswirkungen von Ostern glauben oder nicht, es ist und bleibt das größte Hoffnungszeichen unseres christlichen Abendlandes.
Wir dürfen durch Ostern glauben und hoffen, dass es ein "Danach" gibt. Eine Zeit, wo das Leben wieder zu seiner Normalität zurückkehrt. Eine Zeit, in der Tod und Leid zu mindestens vorerst wieder hinter uns liegen und wir uns wieder am Leben an seiner ganzen Fülle und Breite wieder freuen können.

Friede wie Strom

Predigt zum Sonntag Lätare 22.3.2020

Jes 66, 10-14
Freuet euch mit Jerusalem und seid fröhlich über die Stadt, alle, die ihr sie lieb habt! Freuet euch mit ihr, alle, die ihr über sie traurig gewesen seid. 11 Denn nun dürft ihr saugen und euch satt trinken an den Brüsten ihres Trostes; denn nun dürft ihr reichlich trinken und euch erfreuen an dem Reichtum ihrer Mutterbrust. 12 Denn so spricht der HERR: Siehe, ich breite aus bei ihr den Frieden wie einen Strom und den Reichtum der Völker wie einen überströmenden Bach. Ihre Kinder sollen auf dem Arme getragen werden, und auf den Knien wird man sie liebkosen. 13 Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet; ja, ihr sollt an Jerusalem getröstet werden. 14 Ihr werdet's sehen und euer Herz wird sich freuen, und euer Gebein soll grünen wie Gras. Dann wird man erkennen die Hand des HERRN an seinen Knechten und den Zorn an seinen Feinden.

Haben wir einen Grund uns zu freuen?

Liebe Schwestern und Brüder! Der Name des Sonntags scheint sogar nicht in unser jetztige Situation zu passen. "Freuet euch" Und auch unser Predigttext beginnt mit den Worten "Freut euch mit Jerusalem!" Dort wird auch der Grund beschrieben, warum wir uns freuen sollen:

Friede wie Strom

ich breite aus bei ihr den Frieden wie einen Strom und den Reichtum der Völker wie einen überströmenden Bach.

Ein schönes Bild. Ein wichtiges Bild. Es wird ebenfalls in der Offenbarung des Johannes aufgeonommen:

Offben. 22:1 Und er zeigte mir einen Strom lebendigen Wassers, klar wie Kristall, der ausgeht von dem Thron Gottes und des Lammes; 2 mitten auf dem Platz und auf beiden Seiten des Stromes Bäume des Lebens, die tragen zwölfmal Früchte, jeden Monat bringen sie ihre Frucht, und die Blätter der Bäume dienen zur Heilung der Völker.

Ja das ist es was wir jetzt bräuchten, einen Strom des Lebens. Und Bäume des Lebens, die zwöfl mal im Jahr Früchte tragen, in Zeiten der möglichen Verknappung. Einen Strom der die Völker heilt in Zeiten der Pandemie.
Wir als Christen haben solche Bilder. Und sie sind in diesen Zeiten besonders kostbar. Denn sie können Veränderung bewirken. Das sage ich nicht nur, weil ich daran glaube. Auch die Neurologen sagen, dass wir Menschen durch Bilder geleitet werden und das sie unsere weitere Entwicklung bestimmen. Wollen wir uns also nur von den negativen Nachrichten leiten lassen oder von den Bildern die Gott uns schenkt?

Wie bekämpft man ein Buschfeuer?

Es ist nicht die erste Krise dieser Art, die ich erlebe.

2002 in Tansania

Wir waren gerade erst in Tansania angekommen, da war das Land fest im Griff von HIV/AIDS. Die Gemeindepfarrer hatten viel zu tun. Beerdigungen jeden Tag. Doch anders als heute traf es damals vor allem die Menschen mittleren Alters, die Mütter und Väter von Kindern. Und weil die HIV/AIDS durch sexuelle Kontakte übertragen wurde starben oft beide. Zurück blieben elternlose Haushalte mit oft vielen Kindern, notdürftig von den Großeltern oder Verwandten versorgt. Zwischen 10-15% der Kinder waren davon betroffen. Und weil Tansania ein sehr kinderreiches Land ist, gab es in manchen Kirchengmeinden unserer Größe zwischen 100 und 200 Waisenkinder. Waisenkinder die vom Staat so gut wie keine Unterstützung erhielten.

Können wir nichts tun?

"Wir können nichts tun." - das war einer der ersten Botschaften, die ich aus den Gemeinden damals hörte. Denn wir haben ja, wie der Staat, keine finanziellen Mittel. Seit 2003 arbeiten wir daran diesen Satz zu wiederlegen. Denn wir alls Christen haben tatsächlich ein Gegenmittel:

Epidemien verbreiten sich wie ein Buschfeuer

Das bedrohiche an Pandemien wie HIV/AIDS oder Corona ist, dass sie sich rasant ausbreuten, wie ein Buschfeuer und eine Spur der Verwüstung hinterlassen, die zu sozialen Verwerfungen führt. Wie bekämpft man ein Buschfeuer?

Ein Feuer der Liebe anzünden

Man muss ein Gegenfeuer anzünden. im günstigsen Fall löscht dann das selbst angezündete Feuer das Buschfeuer, weil es dem Buschfeuer die Nahrung entzieht. Lasst uns in Zeiten von Corona viele kleine Feuer der Liebe anzünden!

Der Strom des Friedens löscht alle gefährlichen Brände

Oder um im Bild unseres Predigtextes zu bleiben:
Gott uns einen gewaltigen Strom geschenkt: den Strom seines Friedens, seiner Liebe und seiner Gnade. Wir haben als normale Christen zwar nicht die Möglichkeit, das Problem medizinsiche zu lösen. Hier können wir nur dazu beitragen, indem wir die gebotenen Infektionsschutzregeln einhalten. Aber wir haben viele kreative Möglichkeiten um gegen die sozialen Folgen der Krise zu kämpfen: und hier sind die Haupftfolgen Isolation und Einzelkämpfertum.

Diakonische Erweckung in Tansania

In Tansania ist durch die Arbeit von meinen tansanischen Kollgegen und mir eine Art diakonische Erweckung entstanden, die auch jetzt wo HIV/AIDS medizinisch eingedämmt ist und nur noch wenige Menschen daran sterben, das Land und die Kirche dort verändert. Wir haben in den Jahren viele Methoden entwickelt, wie man Waisenkindern effektiv und auch ohne großen Einsatz finanzielle Mittel helfen kann.

Klopapier einmal anders

Wir stehen noch ganz am Anfang der Krise und wir müssen erst kreative Methoden entwickeln, wie wir ihr am Besten begegnen können. Das wird wohl noch einige Zeit dauern, weil vieles erst entwickelt werden muss und manch guter Vorschlag auf Grund der schnellen Entwicklung schon wieder im Papierkorb gelandet ist.
Vielleicht zum Abschluss und Ermutigung eine Geschichte von meiner Frau.

Vorsätzliche Körperverletzung

Man muss dazu sagen, dass meine Frau selbst zu den gefährdeten Risikogruppen gehört. Sie kam gerade vom Arzt und ging einkaufen. An der Kasse bemerkte sie, dass jemand direkt hinter ihr stand ohne Abstand und ohne einen Einkaufswagen dazwischen. Als sie den Herrn höflich auf die Einhaltung der Hygieneregeln aufmerksam machte, hat er ihr vorsätzlich ins Gesicht gehustet und dazu sarkastisch bemerkt: "Muss ich jetzt Angst vor ihnen haben, oder sie von mir." Eine solche Handlung ist nicht nur persönlich stark verletzend, sie seht auch für die Sorglosigkeit und Rücksichtslosigkeit. Es ist gut, dass der Staat hier mit den Ausgangsbeschränkungen gegensteuert.

Wie Martin den Mantel geteilt hat

Am nächsten Tag steht meien Frau wieder an der Kasse. Vor ihr hat ein Mann zuviele Packungen Klopapier aufgeladen. Die Verkäuferin weist darauf hin, dass maximal zwei Packungen pro Käufer erlaubt sind. Meine Frau meldet sich: "Ich brauche auch noch welches" Sie erhält von der Verkäuferin zwei Packungen. Meine Frau hätten nun auf Grund der Ereignisse des Vortags jeden Grund gehabt, nur an sich selber und ihre Gesundheit zu denken. Als sie von hinten aus der Warteschlange hört: "Da haben sie aber Glück gehabt", dreht sie sie sich um und teilt ihr "Glück". Sie reicht einer der Packungen weiter.
Dass die Verkäuferin meiner Frau dann ausgleichend noch eine zweite Packung Klopapier in die Hand gedrückt hat, war erfreulich, aber in der Situation nicht absehbar. Die Geste zählt, und ist ein starkes Gegenzeichen in dieser Situation.
Auf dem Parkplatz winkt das mit dem Klopapier beschenkte Ehepaar meine Frau lächelnd vom weitem zu.

Setzen sie Zeichen der Liebe!

Diese Geschichte zeigt: Es geht also doch in Zeichen von Korona Gegenzeichen der Liebe zu setzen.
Seien sie kreativ!
Halten sie die Hygienereglen ein!
Und lasse sie sich vom Strom der Liebe tragen.
Das wir das immer noch tun dürfen und können ist und bleibt ein Grund zur Freude

Ihr Martin Burkhardt

Gedanken zum Sonntag den 22.3.2020

Wo bin ich gerade?

Ich sitze hier in meinem halbleeren Büro in Memmingen und blicke auf die letzen Wochen zurück. Ich leben nun seit dem 1.3.2020 zwischen Augsburg und Memmingen. Meine Arbeitstelle ist in Augsuburg als Pfarrer von St. Jakob und Studierendenpfarrer der evangelischen Studentengemeinde (ESG). Meine Familie lebt noch in Memmingen. Und ich pendle hin und her. Das war schon gewagt. Doch dann kam Korona.

Wie geht es mir?

Zunächst einmal bin ich einfach nur erschöpft. Es war schon viel die letzen Wocehn. Die neue Stelle. Der Umzug und dann die ständig neuen Nachrichten und Bestimmungen mit den immer wiederkehrenden Fragen: Was ist jetzt zu tun? Wie kann die Kirchengemeinde darauf reagieren? Was bedeutet das für mich und meine Familie? Irgendwie versuche ich einfach nur jeden einzelnen Tag zu leben und dafür dankbar zu sein, dass ich ihn erleben darf.
Ich versuche immer wieder eine Struktur hineinzubkommen. In den Umzug, die Maßnahmen der Kirchengemeinde, meine Gedanken und dann werde ich doch immer wieder von der Fülle der Aufgaben und Eindrücke überflutet.

Nachrichten aus Tansania

Ich telefoniere mit Diakon Mori aus Tansania. Dort sind auch die ersten Fälle von Corona aufgetaucht. Die Menschen dort sind sehr verunsichert. Es fehlt der funktionierende Staat und die ausreichende medizinische Versorgung. Die Zahl der Intensivbetten dürften verschwinden gering sein.

Was also bleibt zu tun?

Das was ich eigentlich immer mache. Die Situation zu analysieren. Nicht in Panik zu verfallen. Dankbar zu sein für das was funktioniert, anstatt mich darüber zu ärgern, was nicht funktioniert und das einzusetzen, was mir gegeben ist und wofür ich beauftragt worden bin das Wort Gottes zu verkünden.

Nachfolge in Zeiten von Korona

Nachfolge in Zeiten von Korona

Eine Predigt über Lukas 9,57 ff

Kronoavirus

vielleicht können sie es schon nicht mehr hören

Aber ich frage, was hat der Koronavirus mit Jesus zu tun?

In unserem heutigen Predigttext geht es um die Nachfolge

Und Nachfolge heißt, Jesus kommt an erster Stelle

Alles was wir als Christen sehen und erleben

  • geschieht durch
  • und mit Jesus

Beispiel

Als meine Frau und ich mit der einjährigen Marit nach Tansania ausgereist sind haben wir uns über vieles Gedanken gemacht

Was ist wenn unser Kind stirbt

  • z.B. an Malaria

Was ist, wenn einer von uns stirbt

  • z.B bei einem Unfall
  • und medizinische Hilfe nicht rechtzeitig kommt

wir haben Vorsorge getroffen

  • Vollmachten beim Notar hinterlassen

aber wir haben Jesus bewusst an erster Stelle gestellt.

im Leben und im Sterben

wir haben uns von Gott in eine (zumindestens) aus europäischer Sicht Ausnahmesituation rufen lassen

für viele Menschen bricht mit Korona ihre heile Welt zusammen

wenn der gewohnte Trott nicht so weiter geht

dabei wird jetzt offensichtlich, was eigentlich immer gilt

unser Leben unsere Gesellschaft hängt an einem seidenen Faden

und wir sind alle in Gottes Hand

Dietrich Bonhoeffer: Nachfolge

eigenes Erlebnis

  • Annahof Teestube bekehrt
  • Jugendgruppe in Pfersee
  • eines meiner ersten geistlichen Bücher die ich gelesen habe
  • mir sind damals die Augen aufgetan worden
    • ja ich kann mich noch gut erinnern
    • dass es da noch eine andere Dimension im Christsein gibt.
    • und ich bin in der Teestube umeinander spaziert
    • und habe andere jugendliche darauf angspesprochen

Kernthesen sind heute noch gültig

  • billige Gnade
    • Gnade ohne Ruf in die Nachfolge
    • Rechtfertigung der Sünde und nicht des Sünders
    • Gnade ohne umkehr
    • Vergebung ohne Buße
    • Folge so sieht es Bonhoeffer: Preis ist der Zusammenbruch der organisierten Kirchen (S 10)
  • teure Gnade
    • Verborgene Schatz im Acker
    • teuer ist sie weil sie uns in die Nachfolge ruft
    • sie kostet uns das Leben, weil es nicht mehr uns sondern Jesus gehört
    • und weil sie erst dadurch unser Leben uns neu geschenkt wird
    • sie rechtfertigt den Sünder
    • teuer ist weil, sie Gott teuer gewesen ist und er seinen Sohn dafür gegeben hat

Bonhoeffer schreibt in seinem Buch über unsere Predigtstelle

Sein Grundteneor ist dabei

  • Wer Jesus nachfolgt hat keine unimittelbare Beziehung zu sich oder der Welt, sondern Jesus ist der Mittler
  • diese Radikalität wird in den drei Begegnungen ausgedrückt

Der erste Mensch

  • kommt zu Jesus und möchte Jesus nachfolgen
  • welcher heuer Entschluss
  • aber Jesus weist ihn zurück
    • er könnte doch sagen
    • wie schön das du da bist
    • endlich hast du zu mir gefunden
    • wie da so in der Willkommenskultur üblich ist
  • Das kann man nicht aus eigenem Entschluss wählen
    • Nachfolge ist kein ethisches Programm
    • sondern persönliche Beziehung zu jesus
    • mit ihm nach Jerusalem zum Kreuz zu gehen
    • Wer mir nachfolgen will der nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach
  • Nicht wissen wo sie das Haupt hinlegen
    • Haben sie das erlebt?
      • Unterwegs
      • Jakobspilgern
        • Herberge
        • Haben es mit unseren Kindern nicht geschafft
    • Hohes Mass an
      • Ungewissheit
      • Unsicherheit
  • nicht wissen, wie es morgen mit Korona weiter geht
  • Jünger Jesu kennen diesen Zustand
    • es ist alles ungewiss
    • aber das eine ist gewiss
    • Mit Jesus ist uns alles geschenkt
    • denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben mich scheiden kann von der Liebe Gottes, die ist in Jesus Christus

Der Zweite Mensch

  • steht im Konflikt zwischen Jesus und dem Gesetz
    • er möchte noch vorher seinen Vater begraben
  • Nach dem Gesetz
    • Vorschrift die Eltern zu begraben
    • Ehre Vater und Mutter
    • Älteste Sohn musste nach einem Jahr die Gebeine des toten Vaters noch einmal ausgraben und die Gebeine in einem Kasten erneut beizusetzen
    • er bitten also noch um einen Jahr Aufschub für die Nachfolge
  • den eigenen Vater nicht begraben können
    • Meine Frau Ellen war schwanger in Tansania mit unserem dritten Kind
    • Konnte nicht heimfliegen, um ihren Vater zu begraben
    • Ich auch nicht, weil ich auf sie aufpassen musste
  • Auch an dieser zweiten Geschichte wird deutlich: Jesus steht an erster Stelle
    • Jesus ist mehr als das Gesetz
    • In ihm ist das Gesetz erfüllt
    • Er kann das Gesetz vollmächtig auslegen
    • Die Beziehung zu ihm hat Vorrang gegenüber Tradition und Gebräuchen
  • Viele Gewohntes müssen wir zur Zeit aufgeben
    • Das Händeschüttlen
    • manche Umarmung
    • den Klingelbeutet
    • Das Abendmahl
    • Jesus bleibt

dritte Mensch

  • stellt Bedingungen für die Nachfolge
  • lass mich zuvor von meiner Familie verabschieden
    • auch Elia hat sich von seiner Familie verabschiedet, bevor er den prophetischen dienst begonnenen hat.
  • aber es gibt keine Bedingungen in der Nachfolge
    • kein Handel mit Gott
    • Entweder Jesus steht an erster Stelle oder nicht
  • Nachfolge ist einfach
    • Gott gibt alles für dich in seinem Sohn
    • und du gibst alles für ihn

Bedeutung heute

allgemein

  • a) Nachfolge streicht die innere Beteiligung des Einzelnen an seinem Christsein heraus. jeder Christ tritt durch die Nachfolge in ein persönliches Verhältnis zu Christus.
  • b) Christsein kann vom Nachfolgegedanken her nur als die radikale Inanspruchnahme des Menschen durch Gott verstanden werden. Dies macht jedes selbstgewähltes Ethos oder jeder selbstgewähltes Lebenskonzept zunichte.
  • c) Christsein ist auch immer verbunden mit der Bereitschaft zum Leiden für Christus. Christsein ist deshalb Leidensnachfolge hinter dem Herrn, der ans Kreuz gegangen ist.

in der Korona krise

  • Nachfolge ist ein Ausnahmezustand
    • kein Platz wo wir unser Haupt hinlegen können
    • die normalen Gebote und Regeln sind außer Kraft gesetzt
    • Wer in der Nachfolge Christi lebt kennt das
    • er/sie kann deshalb bei äußeren Krisen ruhig und gelassen sein
    • er /sie kann die notwendigen Schritte zum Schutz der Gesundheit im Vertrauen auf Gott tun.
  • keine Angst mehr vor dem Tod
    • es ist schlimm wenn alles in dieses Leben rein muss
    • für uns Christen geht das Leben nach dem Tod weiter
    • ja wir glauben sogar, dass wir mit Jesus unserem Herrn dann vollkommen vereint sind
  • zwischen mir und der Krise steht Jesus
    • wenn ich ihm alles gebe
      • meine Ängste
      • meine Gedanken
    • ist er ganz für mich da

Montag morgens, der Wecker klingelt

Predigt über Röm 5,1-5

Montag morgens der Wecker klingelt

Was haben sie von meiner Predigt noch behalten?

Alltag beginnt

Arbeit

Schule

Alltäglichen Sorgen

Was bedeutet diese Verse dann noch?

Gerecht geworden durch den Glauben

Christen brauchen heute einen langen Anlauf um das zu erklären

Gerecht

Uns fehlt der allgegenwärtige Gerichtsgott

  • Er ist ist kein Problem mehr
    • Wie zur Zeit des Paulus
    • Wie zur Zeit Luthers
  • Wir müssten also sehr weit ausholen
    • Dazu ist keine Zeit am Montag morgen

Den Anforderungen des Alltags gerecht werden

  • Das steht auf der Tagesordnung
  • Im Büro
    • Die Todoliste
    • Der schwierige Kollege
    • Die Management Entscheidung von der das Wohl der Firma abhängi ist
  • Schule
    • Prüfung
    • Mündliche noten
  • in der Familie
    • wie werde ich meinen Kindern gerecht
  • Das meint gerecht durch den Glauben zunächst nicht
    • Nur durch den Glauben schreibe ich noch keine gute Note
      • Ich muss schon lernen
    • Nur durch den Glauben wird die Arbeit noch nicht erledigt
      • Ich muss mich schon auf die vier Buchstaben setzen

Gerechtigkeit im umfassenderen Sinn

  • Gerechtigkeit die vor Gott gilt
    • Nicht nur dieser Tag
    • Nicht nur in einezelnen Handlungen
    • Die Summe aller einzelnen Handlungen
    • das ganze Leben
  • Es fällt uns schwer diese Perspektive einzuehemn
    • Das ganze zu sehen
    • Die Perspektive des Richters
  • Zugänge
    • Schreiben sie mal ihre eigene Beerdigungansprache
      • Was soll da genannt werden?
    • vielleicht während einer Pilgerwanderung
    • Nahtoderfahrungen
      • Rückblick des Lebens
      • wie in einem Tunnel läuft das Lebenrück wäert

durch den Glauben

Glaube als Grundfaktor des menschlichen Lebens

  • Wier können gar nicht leben ohne zu glauben
  • kein Mensch kann das
  • Wir sind auf Zukunft angelegt wesen
  • Wir glauben an der Bushaltestelle daran, dass der Buss kommt
  • Wir glauben zu mindestens irgendwie daran, dass wir eine Prüfung bestehen
    • sonst würden wir gar nicht lernen
    • es wäre sinnlos
  • Wir vertrauen darauf, dass wir am Monatsende unser Gehalt bekommen
    • sonst würde wir gar nicht arbeiten
  • Wir glauben an die Zukunft unserer Kinder

Leben wir aus dem Glauben

  • Alle was nicht aus dem Glauben heraus geschieht ist Sünde
  • Nicht auf das Bestehende, Sichtbare hin
  • Sonder auf das Zukunfütige, Werdende
  • Größte Herausforderung ist Liebe
    • Sie wächst aus dem Glauben heraus
    • Aus dem Vertrauen

Glaube an Jesu Christus

  • Nicht ich kann mein Leben vollenden
  • Sondern es ist in Gott vollendet
  • Am Kreuz
  • Ist die Liebe erbracht, die ich bringen sollte und doch nicht erbringen kann
  • In ihm ist das Gesetz erfüllt
  • Ich brauche es nur anzunehmen
    • Und die Frage aller Fragen ist erfüllt
    • Dann wäre das geklärt, dann kann ich mich den alltäglichen Fragen wieder zu wenden

Montag Morgen, der Wecker klingelt

Es geht also heute nicht um die Frage aller Fragen

Denn die wichtigste Frage ist geklärt: Habe ich friede mit Gott?

Friede im biblischen Sinn ist mehr als Waffenstillstand

Friede im biblischen Sinn ist mehr als das nicht Vorhanden sein von Krieg

Versöhnung

  • Freundschaft mit Gott
  • in und mit und durch seinen Sohn Jesus Christus
  • daher kommt ja das Wort „Versöhnung“

Es geht als nicht mehr um die Wichtigste Frage, sondern nur (!) um die Details dieses Tages

Mein Leben ist in Gottes Hand

Ich darf die Aufgaben sehen, die vor mir liegen und ihnen gerecht werden

Ich darf auch Fehler machen

  • Weil damit noch nicht alles verloren ist

Ich darf auch in Bedrängnissen darauf vertrauen

  • und Bedrängnisse, das wiss wir alle, gibt es viele jeden Tag
  • davon und wie sie in unserem Leben wirken
  • und Gott durch sie unser Leben verändert, wär noch viel zu sagen

Liebe Gotte ist ausgeggossen in unsere Herzen durch den Hl. Geist

  • die Liebe die ich erbringen soll ist mir geschenkt
  • ausgegossen in mein Herz
  • die Liebe zu mir
  • zu anderen
  • und auch zu Gott meinen Schöpfer

Gottes Geschenkekorb

2010.2 Tit 3,4-7 Gottes Geschenkekorb

Geschenke, Geschenke, Geschenk

  • habe ich gestern gesagt

  • heute wieder Geschenke

  • wo doch schon alle angepackt sind

  • Aber bei Gott gibt es immer wieder neu Geschenke auszupacken

  • unser Predigttext erhält eine Ganze Reihe von Geschenken

Predigttext vorlesen

Gottes Geschenkekorb

  • Freundlich keit und Menschen liebe

  • Rettung aus Barmherzigkeit

  • Bad der Wiedergeburt

  • Erneuerung durch den Heiligen Geist

Freundlichkeit und Menschenliebe Gottes

ist nicht selbstverständlich

antike Religionen

  • sind ja wieder sehr modern
    • Percy Jackson
    • Gods of Egypt
  • neidisch
  • hinterlistig
  • man kann nie gewiss sein, was Gott mit einem Vor hat
  • Götter segnen einem am Morgen und verfluchen einen am Nachmittag

    afrikanische Religionen

  • Ferner Hochgott
  • Geister
    • die man fürchten muss
    • die eifersüchtig sind
    • die man besänftigen muss

Islam

  • Gott haßt, die den Islam verfolgen
  • Feinesliebe agape kennt der Islam nicht

Kreuz und Krippe als Symbole diese Liebe

  • Gott stellt sich uns Menschen gleich
  • er geht den unteren Weg
  • er nimmt unser Schwachheit auf sich

große Hoffnung der Menschheit

  • Dass es Gott gut mit mir meint
  • der unser leben verändern will und uns trägt
  • Urgrund aller Dinge
  • dass Gott der Unnahbare, dem Menschen nahe kommt

Bad der Wiedergeburt

Baden sie gerne?

  • Sommer
    • Meer
    • Flüsse und Seen
    • Freibad Planschbecken
  • Winter
    • Hallenschwimbad
    • oder ein heißes Bad in der Wanne

Belebendes Wirkung

  • Sommer
    • abkühlend
    • erfrischend
  • Winter
    • Gruppenviren abtötend

erinnert uns an die Taufe

  • Vollständiges Untertauchen
    • Absterben
    • Auferstehen
  • Neues Leben in Jesus beginnen

Was ist daran Rettung?

bleiben sie im Bild

  • bevor sie den Kopf ein schalten
  • Baden/Wasser ist etwas was unserer Körper gut tut
    • wier spüren das Wasser auf der Haut
    • die Wärme die Kälte
    • die reinigende Wirkung
  • Seele braucht es, in den reinigenden Strom der Liebe Gottes zu kommen
    • die Geschichte von der Liebe Gottes zu hören
    • seinen Hl. Geist zu erfahren
    • ohne das geht unsere Seele einfach kaputt
    • sie verdreckelt einfach
  • logisch
    • ohne die Möglichkeit von vorne an zu fangen
    • verlieren wir uns vom Hundertste ins Tausende
    • Schuld häuft sich auf Schuld
      • Leben wird kompliziert
    • Hass beschwört Hass

Erneuerung im Hl. Geist

Jesus hat nicht nur den Weg zu einem geistlichen Leben aus Gott eröffnet sondern uns auch diesen Weg gelehrt

  • er selbst wurde vom Hl. Geist erfüllt

Erneuerung= Veränderung

  • Meiner Gedanken
  • meiner Art, wie ich Beziehung leben
  • Hinführung in die Freiheit
  • Hinführung zum Dienst an Anderen
  • Gott arbeitet am inneren Menschen
    • wird mit der Zeit noch heftiger

Verbindung zu Gott

  • ihm gleichgestaltet zu werden
  • mit Gottes Liebe Mitschwingen

Gottes Geschenke annehmen

Das ist er Gottes großer Geschenke Korb

  • drei Geschenke haben wir etwas näher beleuchtet
    • Gottes Menschenfreundlichkeit
    • Das Bad der Wiedergeburt
    • Die Erneuerung Geruch den Heiligen Giest

Sie können ein Geschenk nur annehmen oder es sein lassen

  • man muss Geschen schon auspacken
  • um zu sehen, was drin ist

sie können lange darüber nachdenken, ob ein Bad gut oder schlecht ist

  • vom Zu- und Anschauen werden sie kein Stück schlauer
  • vielleicht mal den Finger reinhalten, ob die Termeratur behagt

genau so ist

  • Mit dem Bad der Wiedergeburt
  • und er Erneuerung mit dem Hl. Geist
  • und dem Kind in der Krippe

solange man sich nicht persönlich darauf einlässt, beleibt alles nur Theorie

und wäre Christus 1000x geboren und nicht in Dir du wärest in Ewigkeit verloren (Angelus Silesius

Wer ist er?

Wer ist er? Hesekiel 37,24-28

Einleitung

Ich lese zur Zeit das AT Quer

Dicker Teil „Prophetie“

  • 4 Großen Propheten
    • Jesaia
    • Jeremia
    • Heskiel
    • Daniel
  • 12 Kleinen propehten
    • Hosea
    • Joel
    • ....
    • Maleachi
  • Macht 1/3 des AT aus

In Ihnen finden sich immer wieder Hinweise auf Jesus

Wie lesen wir diese Texte heute

  • Aus der Sicht der Propheten selbst
  • Wie die ersten Christen diese Texte in Jesus erfüllt sahen?
  • Schließlich: Welche Bedeutung haben diese Texte für uns?

Prophetische Perspektive

Historische Situation

  • Exil in Babylon
  • alles zerstört
    • politische
    • religiöse Katstastrphe
  • schlechte Politische Führung: Könige
    • hatten Gebote und Weisungen verlassen

Wünsche und Sehnsüchte werden laut

König

  • Knecht David
  • einziger Hirte

Wandeln in Rechten und Geboten

Bund des Friedens

  • Ewiger Bund

Gotteszusage

  • Ich will unter ihnen wohnen
  • und wll ihr Gott sein
  • und sie sollen mein Volk sein

Heiden sollen erfahren, dass ich der Herr bin

Perspektive der ersten Christen

Sie sahen, dass alle Verheißungen in Jesus wehrgeworden sind

Aus dem Geschlecht Davids

4 Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war

Jesus lehrt die Gebote

  • Bergpredigt

John 13:34 Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt.

Jesus schließt einen neuen Friedensbund

Luke 22:20 Desgleichen auch den Kelch nach dem Mahl und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird!

Rom. 5:1   Nachdem wir nun aufgrund des Glaubens bei Gott angenommen sind, haben wir Frieden mit Gott. Das verdanken wir Jesus Christus, unserem Herrn*. 2 Er öffnete uns den Weg des Vertrauens und damit den Zugang zur Gnade Gottes, in der wir jetzt festen Stand gewonnen haben.

Gottesgegenwart

John 1:14 Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit

Für alle Völker

  • Weisen aus dem Morgenland kommen um ihn anzubeten und bringen kostbare gaben.
  • Missionsbefehl

Matt. 28:19 Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes

Unsere Perspektive

Ja er ist es

  • Was nützen all die Biblischen Zitate und Verweistellen
    • Biblische Vorwissen nötig
  • Sie geben Antwort auf die Frage Johannes des Täufers
  • Bist du es, der da kommen soll, oder sollen wir auf einen andern warten?
  • Und die ersten Christen haben darauf geantwortet
  • Ja er ist es
    • von dem die Propheten erzählt haben
    • den Gott angekündigt hat
    • Er ist in Jesus Christus gekommen

Aber wer ist er?

  • Die Frage, dass er es ist beantwortet aber noch, wer er ist
  • und wer er für uns ist

    Und wäre Christus tausendmal in Bethlehem geboren,
    und nicht in dir: Du bliebest doch in alle Ewigkeit verloren. (Angelus Silesius)

In Jesus Christus ist die Gottesfrage gelöst

Sohn des Schöpfers

Gott ist an sich unbegreifbar und unerforschlich (zu mindestes für uns Menschen)
  • Wir haben keinen natürliche Zugang zu ihm
    • nur Spekulationen
    • Ahnungen
    • Annäherungen vielleicht
und doch brauchen wir Gott
  • um einen Sinnn zu erkennen
  • um Halt und Orienteierung zu haben
Im Kind in der Krippe kommt uns Gott entegegen
  • er der ganz Groß ist wird ganz Klein
  • greifbar, fassbar, annäherbar
    • in dieses Kind
    • dem eingeborenen Sohn des Schöpfers
      • will uns Gott ganz nahe sein

Mein Heiland

  • Jesus ist nicht nur das niedliche Kind in der Krippe
  • Er macht sich auf den Weg von der Krippe zum Kreuz
  • Er trägt meine Schuld mit sich an das Kreuz
    • stirbt und leidet für mich
    • erkauft für mich das ewige Leben
    • Heiligkeit und Gerechtigkeit

Jesus Christus berührt mich

  • mich ganz persönlich
  • Jesus spricht nicht nur unseren Verstand an, sondern ganz tief unsere Seele
  • In der Weihnachtsgeschichte wird das ganz deutlich
    • Maria und Josef gerührt
    • die hirten
    • die Weisen aus dem Morgenland
    • sie sind alle persönlich ergriffen von Jesus
    • unerklärlich und unaussprechlich
    • passiert etwas zwischen ihnen und diesem Kind
  • Und nicht zu letzt macht diese innere Berührung das große Gehemeinis von Weihnachten aus
    • trotz alle dem Rummel
    • und dem Lärm
  • ist sie da
    • die große Sehnsucht in uns
    • die nur Jesus stillen kann

Das größte Geschenk

Das größte Geschenk

Geschenke, Geschenke, Geschenke

Berge von Geschenken

Geschenke am laufenden Band

Stress

  • Einkauf
  • Verschicken
  • Auspacken
  • Papier zum entsorgen

Wettstreit der Geschenke

  • Welches ist das richtige?
  • Uhr
  • Buch
  • Gutschein
  • Puppe

Warum schenken wir uns an Weihnachten überhaupt etwas?

Was heißt es überhaupt Geschenke zu bekommen?

Was wird uns im Leben nicht alles geschenkt

  • Geldschein zeigen
  • Dinge die nicht selbstverständlich sind, für die man nicht bezahlen ann
    • Gesundheit
    • Die KInder
    • Die Eltern
    • Der Partner
    • Das Leben
  • Viele Dinge gibt es bei uns in Deutschland umsonst
    • Schule
    • gute Medizinische Versorgung

Geschenk

  • Nicht kaufen
  • Keine Gegenleistung
  • Kein Kuhhandel
  • Ist von jemand anders

Das größte Geschenk ist Jesus Christus

Ohne Absender

  • Es kommt aus dem Himmel

Ohne Adresse

  • Es ist für alle da

Alle Geschenke, sollen uns an dieses eine Geschenk erinnern.

  • all die vielen, vielen Geschenke zu Weihnachten sind vollkommen sinnlos
  • wenn es dieses eine Geschenk nicht gegeben hätte.

Was wird uns in Jesus Christus Geschenkt

Brauchen wir Jesus eigentlich eigentlich?

  • Oder ist es einer der vielen Geschenke
  • die in der Ecke stehen
  • die Umgetauscht werden sollen
  • Was hat unser, mein Leben mit einem Kind zu tun, dass vor 2019 Jahren in einem Stall in Bethlehem geboren wurde.

Brauchen wir Gott eigentlich?

  • Wie kann ich die Welt begreifen
    • einen Sinn finden
    • mich orientieren
    • ohne Gott als Kompass zu haben
  • Wie kann ich wissen, wer ich eigentlich bin?
    • Wozu bin ich da?
    • Welches Ziel ich in meinem Leben habe?
    • Ohne Gott, der zu mir sagt: du bist mein geliebtes Kind, ich habe dich geschaffen
  • Wie bekomme ich Frieden in meinem Herzen?
    • Zu wissen, dass ich in alle Zeit und Ewigkeit geborgen bin
    • Das mir mein Sünden vergeben sind durch sein Blut
    • ohne Gott, der seinen Sohn am Kreuz dahingegen hat, damit ich Frieden habe?

Gott schenkt sich selber

  • All das wird uns an Weihnachten geschenkt
  • Gott schenkt sich selber
  • Der große Gott wird klein
    • Gott der meinen Verstand und meine Sinne übersteigt
    • Wird in der Krippe klein für mich
    • dass ich ihn begreifen und erfassen kann
  • Im Kind in der Krippe erkenne ich mich selber
    • In Jesus sehe ich, wer ich wirklich bin
    • Ein Kind Gottes
    • Klein, verwundbar
    • aber doch auf wunderbare Art besorgt und gehalten
  • schenkt mir seinen Frieden
    • Mitten in die dunkle Nach von Bethlehem bricht Gottes Friede an
      • Im Licht der Engel
      • in ihrem Gesang
      • im Lächeln des Jesus Kindes
    • an diesem Frieden darf auch ich teilhaben und ihn in mein Herz aufnehmen

Das Haus auf dem Felsen

Hausbau in Tansania

Das Haus auf dem Felsen Mt 7,24-27

Planvolles bauen

Ich gehe am morgen im Baugebiet sapzieren

  • Zuerst gräbt man ein Loch
  • Ein Fundament wird gelegt
    • Kellergeschoss nicht immer notwendig
    • Aber Fundament ist wichtig
  • Und dann wird das ganz Haus innerhalb weniger Wochen hochgezogen

Für Häuslebauer

Es braucht vieler Vorüberlegungen

  • Planung
  • Architekt
  • Lage, Lage, Lage
    • Unten auf der Feuchtwiese
    • Oben am Dorf
    • Wenn das Hochwasser kommt!
    • Warum baut man da so nahe am Wasser?

Bauen in Tansnania

  • Aus Stein ist teuer
  • Lehm und Holzbauweise
    • Ameisen könnten es zerstören
    • Und Unwetter
  • Sintflutartigen Regenfälle könnten ganze Siedlungen wegreißen
  • Ähnlich wie in Palästina- Wadis, die beim Regen zu tödlichen Fallen werden

Lebenshaus

Bildgeschichte

  • Schnelles Fertighaus
    • Ruckzuck gebaut
    • Bei Ebay ersteigert
  • Das Haus auf dem Berg
    • Kostet Mühe und Arbeit
    • Alles Material dahin auf zuschauen

Lebenshaus

  • Lasse die Konfus malen
  • Welche Zimmer?
  • Welches Fundament?
  • Es kommt meistens eine Traumvilla dabei heraus.

Plan für unser Leben

  • Planen
    • Ein Ziel im Leben haben
    • Sinnvoll leben
  • oder dumruwursteln
    • Die Zeit vergeuden
    • Chancen vergeuden
    • Und am Ende ist alles vorbei
  • Aber nach was planen?

Leben aus Gott eine Alternative?

Wer diese meine Rede hört und tut sie der gleicht einem Mann...

Bergpredigt

  • Um das Vaterunser herumkomponiert
  • Leben im Vertrauen zum Vater
  • Zusammenfassung
  • Sich nicht um
    • Nahrung
    • Kleidung
    • Geld zu sorgen
  • Leben der Feinesliebe
  • Leben der Vergebung

Lebendige Stimme Jesu

  • Rede gibt seine Haltung wieder
  • Wie er gelebt hat?
  • Wie er mit Menschen umgegangen ist
  • Aber diese Haltung hat ihn eben auch ans Kreuz gebracht
    • Die bedingungslose Feidesliebe
    • Verbegungsbereitschaft
    • Das Essen mit den Sündern und Zöllner

Hat Jesus also Schiffbruch erlitten?

  • Ist sein Lebenshaus zusammengestützt
  • Als der Sturm kam

Glauben ist immer ein Wagnis

  • Man steht sozusagen wie Jesus mit einem Bein immer im Gefängnis
  • Oder am Kreuz
  • Wer glaubt nur weil er Christ ist abgesichert zu sein wie bei der Versicherung der ist Fehl am Planz
  • Wir sind in seinen Tod getauft Rom 6.

Die Herausforderung

Stürme und Wasserströme

  • Sind nicht nur die allgemeinen Gefahren des Lebens
  • Es ist das Gericht Gottes, das über uns herein bricht
    • vgl. Evangeliumslesung
  • Gegen das kann man sich nicht versichern

Hier geht es um die Frage?

  • Haben wir den Willen des Vaters getan?
  • Es werden nicht alle die zum mir sagen „Herr“ „Herr“ in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel. Mt 7,21

Haben wir Jesu Worte ernst genommen

  • Gottes Wort befolgt
  • Haben wir geliebt wie er bis zum Ende
    • Unter Einsatz unseres Lebens
  • Sind wir für Wahrheit und Gerechtigkeit eingetreten
    • Auch unter Lebensgefahr
  • Aber wir uns ganz dem Vater hingegeben
    • nicht mein Wille
    • Sondern deine Wille geschehe

Zusammenfassung

Wer Jesu Wort befolgt

  • Der lebt nach weltlichen Maßstäben riskant
  • Er lebt nach weltlichen Maßstäben so, das jeder sagen kann
    • Schaut wie erbärmlich
    • Ein Windstoß und schon fällt sein ganzer Glaube wie ein Kartenhaus zusammen.
    • Sein Leben beruht auf die Zusagen eines Gottes der nicht sichtbar ist
    • Und seines Sohnes, den man vor 2000 Jahren gekreuzigt hat.

Jesus dreht den Spieß um

  • Wer meinen Worten folgt
  • Der lebt auf der sichern Seite
  • Weil sein Leben auch über den Tod hinaus bestand hat.