Wollt ihr auch gehen?


Pfr. Dr. Martin Burkhardt predigt über Joh 6,67 im Rahmen des Semesterthemas "Austreten" der Hochschulgottesdienste in Augsburg

Predigttext John 6,60-69

60 Viele nun seiner Jünger, die das hörten, sprachen: Das ist eine harte Rede; wer kann sie hören? 61 Da Jesus aber bei sich selbst merkte, dass seine Jünger darüber murrten, sprach er zu ihnen: Ärgert euch das? 62 Wie, wenn ihr nun sehen werdet den Menschensohn auffahren dahin, wo er zuvor war? 63 Der Geist ist’s, der lebendig macht; das Fleisch ist nichts nütze. Die Worte, die ich zu euch geredet habe, die sind Geist und sind Leben. 64 Aber es gibt einige unter euch, die glauben nicht. Denn Jesus wusste von Anfang an, wer die waren, die nicht glaubten, und wer ihn verraten würde. 65 Und er sprach: Darum habe ich euch gesagt: Niemand kann zu mir kommen, es sei ihm denn vom Vater gegeben. 66 Von da an wandten sich viele seiner Jünger ab und gingen hinfort nicht mehr mit ihm. 67 Da fragte Jesus die Zwölf: Wollt ihr auch weggehen? 68 Da antwortete ihm Simon Petrus: Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens; 69 und wir haben geglaubt und erkannt: Du bist der Heilige Gottes.

Was hat diese Bibelstelle mit dem Semesterthema „Austreten“ zu tun?

Austreten konnten damals die Jünger noch nicht.

Denn es gab ja noch keine Institution Kirche.

Und kein Standesamt, gegenüber dem man den Austritt erklären konnte.

Aber es ist zu mindestens eine vergleichbare Situation.

An dieser Stelle und auch an anderer Stelle der Bibel finden sich Beispiele, dass Menschen sich von einer religiösen Bewegung abwenden, wie hier bei Jesus.

Im AT findet sich ganz stark der Gedanke des „Abfalls“ von dem wahren Gott Israels verbunden mit dem Anbeten von fremden Göttern.

Deswegen ist es sicher sinnvoll im Rahmen einer Predigtreihe zum Thema „Austreten“ hier mal den Biblischen Befund anzusehen und soweit als mögliche Bezüge zur gegenwärtigen Situation herauszuarbeiten.

Was waren die Gründe für das Gehen oder Bleiben?

Nun wiederstehe ich der Versuchung, hier tief in die Theologie des Johannesevangeliums einzusteigen. Hier gebe es manchen Edelstein zu entdecken. Vom Sinn der johanneischen Streitgespräche bis hin zur Prädestinationslehre, die in unserem Predigttext angedeutet ist.

Ich möchte vielmehr den Bibeltext mit der Situation heute mit einem Gedankenexperiment kontrastieren:

Die Evang. Kirche untersucht ja seid Jahrzehnten die Kirchemitgliedschaft und die Mitgliedschaftsgründe.

Um einen Vergleich zwischen heute und der Vergangenheit herstellen zu können, stellen sie sich vor, dass ein Interviewer ein paar Stunden nach den berichteten Ereignissen, sowohl die Jünger, die gegangen sind, als auch die Jünger, die bleiben interviewt.

Er hat einen Fragebogen in der Hand und möchte herausfinden, was die Gründe für das Gehen oder das Bleiben sind. Dann würde er vielleicht folgendes feststellen:

Die Gründe, warum Jünger Jesus verlassen haben

  • Jesus hat etwas gesagt, was wir nicht verstehen konnten
  • Jesus hat sich etwas angemaßt, was ihm nicht zusteht. Das ärgert uns.
  • Vielleicht als Nebengrund: Wir haben keine Lust mehr von einem Dorf zum anderen zu rennen.

Aber entscheidend ist vielleicht der Grund, wir haben die Begeisterung, den Glauben an Jesus verloren.

Jesus sagt das ja auch sehr deutlich

64 Aber es gibt einige unter euch, die glauben nicht.

Die Gründe, warum die Jünger bei Jesus bleiben

Und dann würde der selbe Interviewer den Petrus oder einer von den Zwölf fragen:

Die anderen sind alle weggegangen, warum seid ihr denn geblieben?

Dann würde er die Antwort bekommen: „Wir sind geblieben, weil wir nach wie vor davon ausgehen, dass Jesus der Messias ist, der „Heilige Gottes“ und seine Worte bedeuten für uns Leben.

Soweit dieses Gedankenexperiment.

Und wir halten fest: Bleiben oder Gehen entscheiden sich an Jesus.

Ob man Anstoß nimmt an ihn

Ob man begeistert ist von ihm

Ob man glaubt, dass seine Worte wahr sind oder nicht.

Warum Menschen heute austreten?

Und nun wechseln wir in die Gegenwart ins 21 Jh. Was würde ein Interviewer heute herausfinden, warum Menschen aus der Kirche austreten? In der EKD-Studie von 2006 1 gibt es eine ausführliche Untersuchung zum Thema Kirchenaustritt.

Hier findet sich ein geschichtlicher Rückblick über die Kirchenaustritte der letzen hundert Jahre. Seit den 60er Jahren nehmen die Kirchenaustritte in Wellen konstant zu. 2

Interessant sind natürlich die Austrittsgründe.3 Nun kommt es aber auch auf die Fragen an. Denn die Fragen wurden ja aus der Perspektive der Institution Kirche gestellt.

Zu den Topgründen gehört: „Weil ich ohne die Kirche christlich sein kann“.

Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. In meiner letzen Gemeinde, haben wir die Ausgetretenen noch einmal angeschrieben und nach ihren Gründen gefragt und dieses Argument wurde am häufigsten benannt.

Das zweite Austrittsargument auf der Rangliste: „Weil ich dadurch Kirchensteuer spare“

Danach kommen:

„Weil mir die Kirche unglaubwürdig ist"

„Weil mir die Kirche gleichgültig ist“

„Weil mir die Kirche fremd geworden ist"

Erst relativ am Schluss der Liste steht:

„Weil ich mit dem Glauben nichts mehr anfangen kann“

Es geht also bei den Austrittsgründen in erster Linie nicht um die Person Jesus oder den Glauben, sondern um die Institution Kirche!

Menschen treten aus der Kirche aus, nicht weil sie nicht mehr Glauben oder mit Jesus nichts mehr anfangen können, sondern weil sie feststellen, dass diese Institution nicht mehr interessant und relevant für sie ist.

Oder mit anderen Worten, die Institution Kirche ereicht ihr Herzen nicht mehr!

Die kirchliche Lage heute

2006 als diese Studie veröffentlicht worden ist, war man noch vorsichtig optimistisch aber ratlos, weil die Ergebnisse in zwei Richtungen zeigten.4

Die eine mögliche Richtung war, die bestehenden kirchlichen Strukturen zu erhalten, weil die Verbindung von Christentum und Bürgertum als Stabilitätsgarant angesehen wurde.

Anderseits stand der Verdacht im Raum, dass sich die Kirche radikal verändern wird und das genau diese traditionellen Strukturen eine nachhaltige Veränderung behindern würden.

Deshalb wurde damals empfohlen die Politik der kleinen Schritte zu gehen.

Dann kam das Jahr 2019 und hier wurde eine Studie veröffentlicht, dass beide Kirchen bis zum Jahr 2060 die Hälfte ihrer Mitglieder, einschließlich der finanziellen Ressourcen verlieren werden.

Und in dieser Perspektive leben wir zur Zeit. Das spukt in den Köpfen aller kirchlichen Verantwortlichen herum.

In der evangelischen Kirche sind wir wieder einmal dabei, die Personalstruktur zu überdenken, und müssen bereits jetzt empfindliche Kürzungen hinnehmen. Wir haben aber bereits im Kopf, dass es in fünf Jahren, die nächste Reduzierung ansteht. und es in zehn Jahren noch einmal den Berg runter gehen wird. Wir kommen also gar nicht mehr aus dem Planungsmodus mehr heraus. Das ist die Situation.

Wollt ihr auch gehen?

Diese Frage von Jesus dringt zu uns durch die Jahrhunderte.

Wenn wir uns dieser Frage stellen, gibt es natürlich verschiedene individuelle Antwortmöglichkeiten.

Persönliche Perspektive

Warum bleibe ich in der Kirche? Das hat zunächst einmal einen ganz praktischen finanziellen Grund. Da muss ich ganz ehrlich sein. Ich bin Kirchenbeamter. Ich habe demnächst zwei Kinder im Studium.

Auch wenn ich viele Fähigkeiten und Talente habe, die sich auch außerhalb der Kirche ihren Platz finden könnten, sind meine Chancen auf dem freien Arbeitsmarkt mit 55 Jahren nur gering. Dort werden immer die Jüngern bevorzugt. So bleibt mir biographisch und finanziell gar nichts anders möglich, als die nächsten 11 Jahre bis zu meinem Ruhestand in der Kirche zu bleiben.

Aber daran liegt vielleicht auch das Problem: Denn die meisten Überlegungen gehen im Moment genau davon aus, wie wir unseren persönlichen status quo als Kirchenbeamte oder unseren Status quo als Institution halten können. Auch die zitierten Mitglieschaftsunersuchungen sind ja aus der Perspektive entwickelt und durchgeführt worden.

Wir haben weniger im Blick, wie wir die Kirche als Bewegung wieder lebendig zu machen. Aber woher kommt diese Lebendigkeit?

Sie kommt von Jesus, der Worte des Lebens hat.

Aber selbst bei Jesus, war es nicht immer so ganz einfach, wie wir in unser Bibelstelle hören.

Und nun möchte ich doch kurz auf den Sinn der Prädestinationslehre bei Johannes eingehen:

65 Und er sprach: Darum habe ich euch gesagt: Niemand kann zu mir kommen, es sei ihm denn vom Vater gegebe

Echte Lebendigkeit ist immer ein Geschenk Gottes und sie will von Gott erfleht und erbeten werden.

Aus der Perspektive von Jungen Menschen

Ja was heißt das jetzt aus der Perspektive von Menschen um die Zwanzig?

Wird er ode sie, wenner auf seinen ersten Gehaltszettel die abgeführte Kirchsteuer sieht, dann austreten um sich diese Ausgabe zu sparen?

Was heißt das für einen jungen Menschen von heute, wenn Petrus sagt „Du hast Worte des ewigen Lebens“

Hier geht es darum die Fragen und Themen von heute ernst zu nehmen:

Für jeden jungen Menschen, der denke kann, muss eigentlich klar sein:

Die goldenen Zeiten sind vorbei 5

Die Gefahr, dass politische, ökologische und gesellschaftliche System zusammenbrechen wächst.

In dem kurz vor Weihnachten erschienen Satire-Film „Don’t look up“ rast ein alles zerstörenden Komet auf die Erde zu.

Technisch wäre die Menschheit in der Lage, das Problem zu lösen. Die Rettung der Welt wäre möglich. Aber die Institutionen versagen: Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Jeder sieht nur noch auf seine Partikularinteressen und versucht möglichst viel eigenen Profit aus der nahenden Kastastrophe zu schlagen mit dem Ergebnis, dass die Welt untergeht.

Auch wenn ,Gott sei Dank, noch kein Komet auf die Erde zurast, so trifft der Film m. E. doch den Nagel auf den Kopf: Unser Überleben auf dem Planeten ist vielseitig bedroht, aber schaffen es unsere Institutionen noch, das Notwendige und Mögliche in die Tat um zu setzen?

Und für die jungen Menschen wird es bei der Frage „Bleiben“ oder „Austreten“ genau um diese Frage gehen, ob die Kirche ein verlässlicher und relevanter Partner für Ihre Sorgen und Anfragen sein wird!

Wir bei der ESG /KHG denken in diese Richtung:

  • Wir haben jetzt den evangelischen Landesbischof Bedford Strohm zum ökumensichen Neujahrsempfang eingeladen zum Thema: „Wie werden wir den Forderungen und Bedürfnissen der jungen Generation gerecht?“
  • Mit dem neuen Format „Young Speakers - dein Beitrag für die Zukunft“ wollen wir jungen Menschen eine Plattform geben ihre eigenen Zukunft zu thematisieren.

Es geht also darum, junge Menschen zu befähigen, die Themen in Angriff zu nehmen, wo wir als ältere Generation versagt haben. Wir können junge Menschen nur noch das Handwerkszeuge an die Hand geben, um die Probleme zu lösen, die wir als ältere Generation nicht gelöst haben. Welche Rolle spielt dabei Spiritualität und Religion?

Du hast Worte des ewigen Lebens

Ich stelle erneut die Frage: Was heißt in diesem Zusammenhang: „Wohin sollen wir gehen, du hast Worte des ewigen Lebens“?

Ich persönlich glaube, dass wir die kommenden Herausforderungen ohne Spiritualität und Glaube nicht überleben werden.

Es gilt der Spruch des Propheten Jesaia 7,9

Glaubt ihr nicht, so bleibt ihr nicht

Wir brauchen innere Kraft um die äußeren Herausforderungen bestehen zu können

Wir brauchen Menschen, die zu ihrem wahren Selbst gefunden haben.

Wir brauchen Menschen, die innerlich „lebendig“ sind.

Nur wer innerlich lebendig ist, hat immer wieder den Mut, auf das Meer hinauszufahren und das Unmögliche zu wagen.

Nur wer innerlich lebendig ist, kann andere anstecken, das Gute und Richtige zu tun.

Ich glaube, dass die Menschen diese innere Lebendigkeit suchen.

Diese innere Lebendikgeit zieht an!

Diese innere Lebendigkeit berührt die Herzen der Menschen.

Leider atment unsere Kirche diese Lebendigkeit nicht überall und immer wieder.

Die Lebendigkeit wird oft zugedeckt und abgeschnürt.

Zu viel Mißbrauch, zu viel Bürokratie, zu viel innerer Zwang

Und wir dürfen eins nicht verwechseln:

Die Kirche lebt von dem Leben, das ihr Jesus schenkt, als der Lebendige.

Sie kann diese Lebendigkeit nicht selber produzieren und wenn sie sich noch so sehr anstrengt.

Der Grund um zu bleiben

Der einzige Grund in der Kirche zu bleiben kann daher nur sein:

Weil wir in ihr Jesus finden und seine lebendigen Worte.

Und das heißt auch: Wo Jesus drauf steht, muss auch Jesus drin sein. Wenn wir nur so tun als ob wir die „christliche“ Kirche sind es uns aber innerlich um ganz andere Dinge geht, wie Machterhalt und Finanzen, dann werden die Leute nicht zu uns kommen, sondern weglaufen.

Das heißt aber auch, dass wir auf Gottes Gnade hoffen dürfen: Trotz allem menschlichen Versagen ist es seine Kirche. Und so lange ich die Chance habe, in ihr Jesus zu finden und ihn zu verkündigen werde ich persönlich bleiben.

Kontrapunkt zum Schluss

Lassen sie mich zum Schluss einen Kontrapunkt setzen oder besser gesagt drei Kontrapunkte.

Sie hängen alle zusammen mit meiner Arbeit in Tansania von 2001-2008.

Erster Kontrapunkt: Nur in Europa schrumpfen die Kirchen

Das Kirchen schrumpfen und soviele Menschen aus der Kirche austreten, ist ein typisches europäisches Phänomen. Überall auf der Welt und ganz besonders in Afrika und in Südamerika wachsen die Kirchen. Warum ist das so?

Zweiter Kontrapunkt: meine persönliche Senfkorngeschichte

Um aus dem Schrumpfen rauszukommen, brauchen wir Wachstum.

Das Gleichnis vom Senfkorn aus dem ein großer Baum wird, ist das Paradebeispiel von Jesus wie im Reich Gottes aus kleinen Anfängen etwas Goßes werden kann.

Als meine Frau und ich 2001 nach Tansania kamen explodierten auf Grund von HIV/AIDS die Zahl der Waisenkinder. Eine tansanische Kirchengemeinde sagte: „Wir können nichts für die Waisenkinder tun, denn wir haben kein Geld“

2003 begann ich ein mit tansanischen Kollegen ein kleines Projekt. Bis heute hat das Projekt einigen zehntausenden Waisenkindern geholfen und es hat die diakonische Arbeit einigen hunderten von Gemeinden in ganz Tansania grundlegend verändert.

Am Anfang waren wir noch ganz von Spendengeldern aus Deutschland abhängig.

2019 lag die Femdfinanzierung aus Deutschland im Durchschnitt nur noch bei 25%. Einzelne Gemeinden in Tansania sammelten an einem einzigen Sonntag mehrere tausend Euro für ihre Bedürftigen.

Es gibt also Veränderung in der Kirche. Das Evangelium lebt!

Dritter Kontrapunkt: die Arbeit von Pfr. Scheurl in Tansania

Mein Freund Stefan Scheuerl, ebenfalls Pfarrer in der evangelischen Kirche in Bayern organisiert im Moment die diakonische Arbeit auf Gemeindeebene im Norden Tansania

Und das nun ganz ohne Spendengelder aus Deutschland. 100% Eigenfinanzierung.

Er setzt damit das von mir 2003 begonnen Projekt erfolgreich fort.

Um das tun zu können, musste er auf besondere Weise „Austreten“.

Er ist zwar noch Mitglied der Kirche, erst ist auch noch formell Pfarrer der Evang.-Luth. Kirche in Bayern.

Aber er musste sich, um die Arbeit in Tansania tun zu können, im privaten Interesse beurlauben lassen. Er und seien Frau leben jetzt von einem Spenderkreis.

Hier leuchtet etwas auf von einer kirchlichen Arbeit jenseits der uns bekannten kirchlichen Strukturen und Insitutionen. Ein Silberstreif am Horizont.

Denn einerseits hat unsere Kirche hier in Bayern, die von uns angefangene Arbeit Tansania nie voll anerkannt. Sie passt einfach nicht in das institutionelle Schema. Denn sie stellt die bisherige Missions- und Enwicklungszusammenarbeit unsere bayerischen Kirche radikal in Frage.

Das ist um so bedauerlicher, weil sie einen erfolgsversprechenden Ansatz, wie die massiven sozialen Probleme des schwarzen Kontinets gelöst werden könnten.

Und nun kommt anderseits das Paradoxon: Dieser Ansatz von Pfr. Scheuerl würde wahrscheinlich auch gar nicht funktioneren, wenn er offziell dem mit dicken Gehalt eines bayerischen Pfarres in Tansania arbeiten würde und mit Koffern voller Geld aus Deutschland aufwarten könnte. Denn nur als ein Armer und Armen bleibt er glaubwürdig und nur so kann er die Menschen für die diakonische Arbeit begeistern.

So findete dort im Moment eine stille „Revolution“ statt. Eine diakonische Erwckung. Ein großes Eintreten. Menschen treten ein für die Nöte anderer Menschen. Sie treten ein mit ihrer Zeit, ihrerem Geld, mit ihrer Hingabe. Sie sind von ganzem Herzem dabei, weil ihr Herz berühert worden ist.

  1. EKD, Kirche in der Vielfalt der Lebensbezüge- die vierte EKD-Erhebung über Kirchenmitgliedschaft, 2006[]
  2. a.a.O., S. 84[]
  3. a.a.O., S. 94[]
  4. vgl. a.a.O, den Kommentar von Detlef Pollack: Was tun trotz unübersichtlicher Lage, S. 129 ff.[]
  5. Vgl Zeitungsartikel in der AZ[]

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