Öffentlich und frei bekennen

Mt 10.26-33
7300.2

Um was geht es

Öffententliches Bekennen

Öffentliches Einstehen für seine Überzeugungen

  • Nicht im kleinen Kreis
  • Nicht leise, sondern laut und vernehmlich
  • Nicht nur theoretisch / Intellektuell
    • Sondern praktisch

Wir kennen es in vielen Situationen

  • Fußballfan
    • Trägt die Farben des Vereins
    • Versäumt kein Spiel
    • Opfert Zeit und Geld
    • Lässt auf seinen Verein nichts Schlechtes kommen
  • Partnernschaft
    • Bei der Hochzeit bekennen sich die Ehepartner öffentlich zueinander
      • Standesamt
      • Kirche
    • Gegenseitiges Bekennen
    • Bekenntnis muss sich bewähren in kleiner Münze im Alltag
      • In der Treue zueinander
    • Es muss immer wieder ausgesprochen werden
      • Ich liebe dich
      • Ich stehe zu dir
      • Ich trage dich
    • Nicht nur in Zeiten der Freude, sondern auch in Zeiten des Leides und der Anfechtung

Durch bekennen entsteht soziale Wirklichkeit

  • Ein Fußball verein entsteht
    • Eine große gemeinschaft
    • Man weiß durch das öffentliche Bekentnis, wer dazu gehört und wer nicht
  • Eine Ehe entsteht
    • Die Verbindung zwischen Mann und Frau
    • Ein Gemeinschaft
      • Die Leib, Seele und Körper umfasst
    • Es ist klar
      • Wer zu mir gehört
      • Eine anderer Mann eine andere Frau ist dadurch ausgeschlossen

Wo das Bekennen nachlässt zerfällt diese soziale Wirklicheit

  • Ein Fan, der nicht mehr überzeugt ist und das ausspricht
    • Wird ein Spiel mal sausen lassen
    • Es ist ihm nicht mehr so wichtig
    • Vielleicht schämt er sich auch den Schal zu tragen
  • Ein Ehepaar
    • das sich seine Liebe und seine Treue nicht mehr zuspricht
    • Kann in eine Krise geraten

Dabei stehen bleiben

Nun könnten wir bei allgemeinen Aussagen über die Notwendigkeit von Bekenntnissen stehen bleiben

Und für manch einen ist es vielleicht die Botschaft des Tages:

  • Seine persönlichen Bekenntnis in Ordnung zu Bringen
  • Und heute Abend seiner Frau, seinem Mann zu bekennen
    • Ich stehe zu dir
    • Ich liebe dich
  • Seinem Kindern
    • Ich bin stolz auf dich mein Sohn, meine Tochter
  • In den nächsten Tagen für seine Überzugung einzutreten
    • Bei einem Streit unter Sollen zu sagen
    • Das ist nicht mein Weg, ich suche den Frieden
    • Wenn ein schwacher angegriffen wird
    • Ihn zu beschützen
  • Das wäre schon viel genug
    • Und meine Predigt hätte ein wichtiges, erstes Ziel erreicht

Aber es geht dem Evangelisten nicht nur darum sich zu irgend einer guten Sache öde reinem Menschen zu bekennen

  • Sondern es geht im um das Bekenntnis zu Jesus
  • Für den Evangelisten ist Jesus
    • Nicht irgend ein guter Mensch
    • Nicht der Verfechter guter Ideale
    • Sondern er ist der, der am Ende des Evangeliums sagt: „ Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden“
  • Jesus richtet die Worte des Predigtextes an seine Jünger
    • Kap 10 Ist die Jünger rede
    • Für Matthäus sind mit den Jüngern die Kirche angesprochen
    • Alle die, die getauft sind
  • Es gibt bei Matthäus keine zwei Klassen Christen
    • Die die öffentlich bekennen sollen
    • Und andere die den Mund halten dürfen
  • Jesus der Herr der Welt
    • Fordert uns alle auf
    • Gebietet uns
    • Was ich euch sage in der Finsternis, das redet im Licht; und was euch gesagt wird in das Ohr, das predigt auf den Dächern.
    • Wer nun mich bekennt vor den Menschen, den will ich auch bekennen vor meinem himmlischen Vater.

Sündenerkenntnis

Ich weiß nicht wie es ihnen mit diesem Gebot geht

Viele werden sagen

  • Bekenntnis zum Fussballverein das ist ja gut
    • Ich sehe ihn
    • Kann seine Spiele mitverfolgen
  • Bekenntnis zu meinem Partner ist ja gut
    • Ich sehe ihn
    • Kann seine Wärme spüren
    • Seine Stimme hören
    • Ihn berühren
  • Aber Bekenntnis zu Jesus?
    • Als eine guten Menschen vielleicht
    • Als Vertreter der Werte vielleicht
    • Aber ihn Bekennen als den Aufestandenen
    • Als den Herrn der Welt
  • Da muss ich doch etwas vorsichtig sein
    • das ist etwas sehr sensibles
    • Etwas sehr privates
    • Vielleicht kann man mal unter Freunden darüber sprechen
    • Aber öffentlich bekennen
    • Ich setze mich doch nicht in die Nesseln

Es ist gut diese Differenz erstmal festzustellen

  • Zwischen mir und der Bibel
    • Dem was Jesus von uns fordert
  • die Bibel nennt so eine Differenzierte: Sünde
    • Ich stimme nicht mit dem überein, was Gott von mir in seinem Wort fordert

Ausreden/ Ausflüchte und Erklärungen

  • Matthäus lebt in einer anderen Zeit
  • Wir leben heute in einer Zeit
    • In der Friedrich der Große die Religion zu einer Privatsache erklärt hat
      • Jeder soll auf seine Falcon selig werden
  • Dieser Satz wirkt nach und er hat sich tief in unser Bewusst sein eingegraben
  • Religion und Kirchen werden seitdem in einem kaum wahrnehmbaren aber stetigen Prozess
    • Aus dem öffentlichen Leben verdrängt

Dabei stehen bleiben

Wir könnten bei der Erklärung der Differenz stehen bleiben

  • Und es ist auch schon mutig diese Differenz zu zugeben
  • Ja, ich bin nicht so, wie Jesus sich das in der Bibel vorstellt
  • Auch damit hätte meine Predigt ihr Ziel schon erreicht: diese Differenz einfach warhzunehmen
    • So ist es

Aber Jesus möchte ja nicht, dass wir stehen bleiben

  • Dass wir in der Sünde gefangen sind, die uns am Leben hindert
  • 1John 1:9 Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.

Öffentliche Bekennen schließt eine Tür auf

Wir haben Eingangs gesagt

  • Öffentliches Bekennents erschafft eine Wirklichkeit
  • Ein Verein von begeisterten Fußballanhängern entsteht
  • Die Beziehung von Mann und Frau
    • Entsteht und wird gestärkt

Genauso ist es mit unserem Bekenntnis zu Jesuss

  • Gott hat sich in der Taufe zu uns beknannt
    • Mit Brief und Siegel sozusagen
  • Jedesmal wenn wir Gott öffentlich bekennen
    • Im Singen vom Liedern
    • Im Sprechen des Glaubensbekenntnis
    • Im Gespräch mit unseren Nachbarn
    • Wenn ich vor ein Publikum trete
  • Antworten wir auf dieses großes Geschenk
    • Und die Gemeinschaft zwischen
    • Mir und ihm wird fester

Paulus schreibt: Rom. 10:9 Denn wenn du mit deinem Munde bekennst, dass Jesus der Herr ist, und in deinem Herzen glaubst, dass ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet.

Verheißung: Wer nun mich bekennt vor den Menschen, den will ich auch bekennen vor meinem himmlischen Vater.

Wenn wir uns zu ihm offen und frei bekennen, wie er sich zu uns bekannt hat

  • Dann schließt sich der Kreis
  • Da wächst etwas in der unsichtbaren Welt, was bis in Ewigkeit Bestand hat
  • Gott kann mit seiner Macht und Herrlichkeit in unser Leben eindringen

Wenn jeder von uns sich dieser Wirklichkeit offen würde

  • Dann hätte meine Predigt ihr drittes und letztes Sie erreicht